Rottmann Immobilien

Wohnungsmangel trifft vor allem Junge und Ältere

Der Wohnungsmangel in Deutschland trifft laut einer neuen Studie bestimmte Bevölkerungsgruppen besonders hart und verschärft soziale Spannungen, während der Neubau weit hinter dem tatsächlichen Bedarf zurückbleibt. Nach Angaben des Pestel Instituts fehlen bundesweit rund 1,4 Millionen Wohnungen. Besonders schwierig ist die Wohnungssuche für junge Menschen, Ältere sowie Menschen mit Behinderung, die auf dem Wohnungsmarkt häufig benachteiligt werden. Auch viele Babyboomer geraten demnach zunehmend unter Druck, da ihre Wohnungen im Ruhestand oft nicht mehr bezahlbar sind. Das Bündnis Soziales Wohnen warnt vor einem sozialen Problem und fordert jährlich rund 400.000 neue Wohnungen, um das Defizit abzubauen. Tatsächlich wurden 2025 jedoch nur etwa 220.000 Wohnungen fertiggestellt. Zudem gibt es deutlich zu wenige Sozialwohnungen, während Förderpraxis des Bundes den Neubau zusätzlich bremsen.

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