Weiterbildungspflicht: Verbände warnen vor Abschaffung
Heute befasst sich der Deutsche Bundestag erstmals mit dem geplanten Aus der Weiterbildungspflicht für Makler und Immobilienverwalter. Verbraucher- und Branchenverbände schlagen Alarm und warnen vor Folgen für Eigentümer und Mieter.
Mehrere Verbände wenden sich mit einem offenen Brief an den Bundestag und kritisieren die geplante Abschaffung der Weiterbildungspflicht. Die Bundesregierung begründet das Vorhaben mit Bürokratieabbau, doch aus Sicht der Verbände, darunter der Verband deutscher Immobilienverwalter sowie der Deutsche Mieterbund, greift dieses Argument zu kurz. Angesichts wachsender Anforderungen durch Klimapolitik, Technik, Rechtsprechung und Digitalisierung sei aktuelles Fachwissen unverzichtbar. Umfragen zeigen eine breite Unterstützung für die Weiterbildungspflicht sowohl unter Wohnungseigentümern als auch innerhalb der Verwalterbranche. Eine Abschaffung würde nach Einschätzung der Verbände die Risiken für Wohnungseigentümergemeinschaften und Mieter deutlich erhöhen.