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Viele Minderjährige in Deutschland obdachlos

Mehr als 145.000 wohnungslose Minderjährige

In Deutschland sind mehr als 145.000 Kinder und Jugendliche ohne ein festes Zuhause. Am Tag der Wohnungslosen warnt der Kinderschutzbund, dass ihre Perspektive in der öffentlichen Debatte bislang kaum Beachtung findet.
Laut Statistischem Bundesamt leben rund 137.000 Minderjährige in Notunterkünften, 6.600 in verdeckter Wohnungslosigkeit, also bei Verwandten oder Freunden, und 2.000 auf der Straße. Fast ein Drittel aller Wohnungslosen ist somit unter 18 Jahre alt. Der Kinderschutzbund fordert mehr sozialen Wohnungsbau, strengere Mietpreisregulierung und die Schaffung kinderfreundlicher Wohnformen wie Wohnheime für Auszubildende. Auch der Paritätische Gesamtverband mahnt ein Sofortprogramm an, um Wohnungslosigkeit bis 2030 tatsächlich beenden zu können. Angesichts steigender Mieten und fehlender Sozialwohnungen sehen Experten das Grundrecht auf Wohnen in akuter Gefahr.

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