Der neue MLP Studentenwohnreport 2025 zeigt, dass Wohnen für Studierende in vielen Hochschulstädten weiterhin teuer bleibt und selbst langsamer steigende Mieten kaum Entlastung bringen. An 38 untersuchten Standorten stiegen die Preise im Schnitt um 2,3 Prozent, bei kleinen Wohnungen sogar um 4,3 Prozent. Besonders hohe Anstiege gab es in Rostock, Leipzig und Freiburg, während Berlin erstmals einen Rückgang verzeichnete. Die BAföG-Wohnpauschale von 380 Euro reicht nur in drei Städten für eine kleine Musterwohnung. In München bekommen Studierende dafür rechnerisch nur 15 Quadratmeter. Vor allem internationale Studierende haben Schwierigkeiten, rechtzeitig eine Wohnung zu finden. Laut MLP könnte die angespannte Lage beim studentischen Wohnen langfristig auch den Fachkräftemangel verschärfen.