Neubau droht in vielen Regionen zum Verlustgeschäft zu werden
Der Wohnungsmarkt in Deutschland entwickelt sich zunehmend uneinheitlich. Während in Metropolen Wohnraum fehlt, drohen in anderen Regionen wachsende Leerstände mit Folgen für Investitionen und Preise. Eine Studie des Analysehauses Empirica zeigt, dass der Wohnungsmarkt regional stark auseinanderdriftet. In wirtschaftsstarken Städten bleibt Wohnraum knapp, während in strukturschwachen Regionen der Leerstand deutlich steigt. Bis Mitte der 2030er Jahre könnte in einzelnen Landkreisen jede fünfte Wohnung leer stehen. Besonders betroffen sind Ein- und Zweifamilienhäuser, da hier das Angebot die Nachfrage zunehmend übersteigt. Ursache sind vor allem demografische Entwicklungen und unsichere Zuwanderung. Für Bauherren und Investoren steigt damit das Risiko, dass sich Neubauten in bestimmten Regionen langfristig nicht rechnen oder an Wert verlieren.