Für einige ist der Berliner Wohnungsmarkt längst zum Synonym für den Kampf um Wohnraum geworden. Dazu zählt jedoch nicht nur die Suche nach einer Wohnung oder Immobilie in der richtigen Größe und der passenden Lage, auch der richtige Preis ist zum zentralen Faktor für viele Wohnungssuchende geworden. Nun zeigt eine aktuelle Analyse des Berliner Wohnungsmarkts einen Preisabfall, besonders im Bereich der Medianwohnungsmieten. Gleichzeitig stiegen die Preise und Mieten in einigen Gemeinden im Berliner Umland. Wie können Maklerinnen und Makler diese Information in ihre Beratung einbauen?
In Berlin sanken die Medianwohnungsmieten von durchschnittlich 16,80 Euro pro Quadratmeter zwischen Juni 2024 und Juni 2025 auf 14,60 Euro pro Quadratmeter zwischen Juni 2025 und Juni 2026 und somit um rund 13 Prozent. Gleichermaßen sanken die durchschnittlichen Medianwohnungsmieten dieser Zeiträume in Dallgow-Döberitz, Erkner, Brieselang, Potsdam und Rüdersdorf. In den anderen Gemeinden des Berliner Umlandes machten sich hingegen teilweise deutliche Anstiege bemerkbar: Vor allem stiegen die durchschnittlichen Medianwohnungsmieten in Neuenhagen und Hoppegarten (jeweils +18%), gefolgt von Hennigsdorf, Birkenwerder und Hohen Neuendorf, ebenso wie in den weiteren Gemeinden des Berliner Umlandes.
Doch nicht nur die durchschnittlichen Medianwohnungsmieten erlebten einen Anstieg, auch die durchschnittlichen Mediankaufpreise für Eigentumswohnungen zeigten eine ähnliche Entwicklung. Zwar sanken die durchschnittlichen Medianpreise Berlin und einzelnen Gemeinden im Umland, darunter Schulzendorf, Teltow und Velten, dennoch zogen die Preise in zahlreichen Gemeinden deutlich an. Besonders in Fredersdorf-Vogelsdorf war ein Anstieg von 52 Prozent ein eindeutiger Sprung nach oben zu verzeichnen.