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Inflation steige wegen Krieg

Steigende Energiepreise setzen EZB unter Druck

Ökonomen warnen wegen der steigenden Energiepreise vor einem neuen Inflationsschub in der Eurozone. Für die Geldpolitik könnte das schneller als erwartet Konsequenzen haben.
Seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Energiepreise deutlich gestiegen. Der Ölpreis kletterte zeitweise auf fast 120 Dollar pro Barrel, auch Gas verteuerte sich stark. Laut Ökonomen könnte ein länger anhaltend hohes Preisniveau die Inflation in der Eurozone wieder deutlich antreiben. Der Chefökonom des Bankhauses Metzler erwartet in diesem Fall eine Teuerungsrate von drei bis vier Prozent in den kommenden Monaten. Besonders relevant sind mögliche Zweitrundeneffekte: Steigende Energiepreise könnten höhere Lohnforderungen auslösen und Unternehmen zu Preiserhöhungen zwingen. Für die Europäische Zentralbank (EZB) wächst damit der Druck zu reagieren. Finanzmärkte rechnen bereits mit weiteren Zinserhöhungen noch in diesem Jahr.

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