Die Zahl großer Insolvenzen in der Immobilienbranche sinkt deutlich. Experten warnen dennoch vor falscher Sicherheit und erklären, warum der Rückgang vor allem eine Marktbereinigung ist und welche Risiken Unternehmen jetzt weiter begleiten. Laut Falkensteg-Statistik ging die Zahl der Großinsolvenzen 2025 deutlich zurück, besonders im Bau und bei Projektentwicklern. Ursache ist jedoch vor allem das Ausscheiden wirtschaftlich schwächerer Unternehmen im Vorjahr. Viele Betriebe haben ihre Kapazitäten reduziert und Kosten angepasst, da die Bautätigkeit niedrig bleibt. Strukturelle Probleme wie hohe Baukosten, Fachkräftemangel und unsichere Rahmenbedingungen bestehen weiter. Das Insolvenzrisiko bleibt daher erhöht. Experten raten Unternehmen, aktiv Vertrieb zu betreiben und Projekte stärker am Markt auszurichten. Eine nachhaltige Erholung sehen sie nur durch politische Maßnahmen.
Immobilienfirmen: Insolvenzen gehen zurück, trotzdem keine Entwarnung
3 Wochen ago
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