Ein ungewöhnliches Verkaufsschild hat in München für massive Aufmerksamkeit gesorgt. Innerhalb weniger Stunden gingen hunderte Anfragen ein. Hinter der Aktion steckt jedoch eine gezielte Preisstrategie mit steuerlichem Hintergrund.
Ein Makler in München hat mit einem Schild „Haus zu verschenken“ eine virale Welle ausgelöst und innerhalb kurzer Zeit rund 400 Anrufe generiert. Hintergrund ist kein Gratisangebot, sondern eine Verkaufsstrategie im Zuge einer Erbschaft. Das Objekt wurde vom Finanzamt mit 1,6 Millionen Euro bewertet, soll aber für 890.000 Euro verkauft werden. Dadurch reduziert sich die steuerliche Belastung für die Erben. Das Haus selbst wird dabei rechnerisch als „kostenlos“ betrachtet, da sich der Preis am Grundstück orientiert. Die Aktion führte zu enormer Reichweite, aber auch zu Missverständnissen. Ein Käufer wurde bereits gefunden.
„Haus zu verschenken“: Makleraktion geht viral
1 Monat ago
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