Ein geerbtes Haus klingt nach Glücksfall, kann aber schnell zum Geldgrab werden. Zwischen Erbschaftsteuer, Sanierungspflichten und kniffliger Preisfindung lauern teure Fehler. Ein realer Fall zeigt, warum selbst Traumobjekte am Ende günstig verkauft werden.
Schon bei der Erbschaftsteuer lauern Risiken: Nur wer selbst einzieht, bleibt komplett steuerfrei, alle anderen müssen je nach Wert und Verwandtschaftsgrad zahlen. Auch Sanierungspflichten nach dem Gebäudeenergiegesetz schlagen zu, etwa der Austausch alter Heizungen oder Dämmmaßnahmen. Hinzu kommt die oft schwierige Preisfindung, denn Lage, Sanierungsbedarf oder ein Erbbaurecht können den Wert stark drücken. Ein Hamburger Beispiel zeigt: Selbst eine Eigentumswohnung brachte am Ende nur 30.000 Euro. Wer nüchtern kalkuliert und rechtzeitig entscheidet, vermeidet teure Fehler und bewahrt den Wert des Erbes.
Geerbte Immobilien: Geldregen oder Alptraum?
4 Monaten ago
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