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Förderstopp für Solaranlagen? Branche warnt vor Jobverlusten

Ein drohender Förderstopp für kleine Solaranlagen sorgt in der Branche für Unruhe und könnte nicht nur Bauprojekte verzögern, sondern auch zahlreiche Arbeitsplätze gefährden, warnt der Bundesverband des Solarhandwerks. Verbandschef Peter Knuth spricht von einer möglichen Entlassungswelle und verweist auf bereits bestehende Insolvenzen. Viele Verbraucher seien verunsichert und verschöben Investitionen in Photovoltaik. Gleichzeitig werden für die Energiewende bis 2030 rund 160.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt, deren Abwanderung wäre ein Rückschlag. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche argumentiert hingegen, dass sich private Anlagen inzwischen auch ohne Förderung rechnen. Bestehende Anlagen sollen weiterhin Förderung erhalten, neue Betreiber sollen sich künftig jedoch stärker an den Netzausbaukosten beteiligen.

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