Rottmann Immobilien

Durchschnittliche Wohnfläche in Deutschland steigt

Die Deutschen leben heute auf mehr Fläche als je zuvor. Besonders gefragt sind Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen. Trotz steigender Wohnungszahlen bleibt der Markt angespannt, vor allem in den Städten.
Laut Statistischem Bundesamt lag die durchschnittliche Wohnungsgröße 2024 bei 94 Quadratmetern, pro Kopf standen 49 Quadratmeter zur Verfügung. Damit ist die Wohnfläche pro Person in den letzten zehn Jahren um 2,7 Quadratmeter gestiegen. Der Trend zu größeren Wohnungen hält seit Jahrzehnten an: 1991 lag der Wert bei nur 35 Quadratmetern pro Kopf. Besonders häufig sind in Deutschland Wohnungen mit drei Zimmern (Anteil: 23,1 Prozent) und vier Zimmern (Anteil: 25,9 Prozent) vertreten. Einzimmerwohnungen machen dagegen nur rund 4 Prozent des Bestands aus. Ende 2024 gab es in Deutschland insgesamt 43,8 Millionen Wohnungen, was 238.500 mehr als im Vorjahr waren. Dennoch fehlen weiterhin Hunderttausende Wohnungen, da die Nachfrage in den Städten hoch ist und die Zahl der Fertigstellungen nach Prognosen des Ifo-Instituts weiter sinken wird.

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