Die Zahl der genehmigten Wohnungen steigt wieder leicht. Der Abstand zu dem, was tatsächlich gebraucht wird, bleibt dennoch groß und wirft die Frage auf, ob der aktuelle Aufwärtstrend den Wohnungsmangel spürbar lindern kann. Im November 2025 wurden bundesweit 20.100 neue Wohnungen genehmigt, rund 12,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach elf Monaten summieren sich die Genehmigungen auf 215.500 Einheiten und liegen damit über dem Vorjahreswert. Besonders deutlich legten Einfamilienhäuser zu, während Zweifamilienhäuser leicht zurückgingen. Trotz dieser Entwicklung bleibt das Niveau weit unter den politisch angestrebten 400.000 Wohnungen pro Jahr. Experten warnen, dass der Mangel mit rund 1,4 Millionen fehlenden Wohnungen bestehen bleibt und der Wohnungsbau erst ab 2027 spürbar an Fahrt gewinnen könnte.